1982 Furanfreisetzung aus Elektroger�ten entdeckt

1982 Furanfreisetzung aus Elektroger�ten entdeckt

- Von einem renommierten Ger�tehersteller erhielt ich ein Gutachten. Ein Arzt hatte seinen Videorekorder an die Firma zur�ckgeschickt, nachdem er eindeutig festgestellt hatte, dass er immer wenn er davor sa�, danach erh�hte Leberwerte hatte.

Die Firma lie� das Ger�t in einer Messkammer laufen und �bersandte mir die Daten zur Bewertung. So wie bei den Textilien schrieb ich in das Gutachten: "Die gemessenen Werte an Ammoniak erkl�ren nicht Krankheitserscheinungen, aber der Kausalzusammenhang zwischen Giftaufnahme und Organsch�den ist eindeutig."

Zuf�llig sprach ich die Dioxinexpertin Spill auf die Sache an. Sie besorgte sich diesen Videorekorder und neun andere Fernseher und Computer und untersuchte die Dioxinfreisetzung. Wie ich vermutet hatte, fanden sich aus den Flammschutzmitteln , den polybromierten Diphenylethern (PBDE) aller Ger�te sehr hohe Furan-Freisetzungen, wenn das Ger�t beim Betrieb hei� wurde. Furanesind fettl�slich, sch�digen das Gehirn und f�hren zu erh�hten Leberwerten und sp�ter zu Krebs. Der Stern ver�ffentlichte dies anonym, was dazu f�hrte, dass in Deutschland das bromierte Flammschutzmittel gemieden wurde - nicht jedoch bei Importger�ten. Diese Umweltgifte wurden nachgewiesen in Luft, Boden, Wasser, Fisch, Fleisch, Milch und Eiern. Sie reichern sich nat�rlich im Gehirn und im Brustgewebe an. Das Ausma� der "Computerkrankheit" kennt noch niemand.

Intelligenter wird man dadurch aber sicher nicht.

Erst im Jahre 2002 startete das BGVV eine Studie zur Messung dieser Gifte in der Muttermilch.

Stoiber, der damals in Bayern noch Innenminister war, verlangte von der �rztekammer ein Disziplinarverfahren gegen mich zum Approbationsentzug, weil ich ver�ffentlicht hatte, dass bei einem Fernsehbrand gef�hrliche Dioxin- und Furankonzentrationen frei werden. Da aber die Brandschutzversicherung auf Weisung des BGA die s�ndteure Messung (1500 E) in ihre Versicherungsleistung aufgenommen hatte, hatte er keine Chance mehr zum Haberfeldtreiben.

(Auszug aus meiner neuen Biografie)