1972 Eigene Kenntnisse nieder schreiben im ersten Buch

 

1971 fragte der neue Chefarzt Prof. Begemann an, ob ich meine Therapieschemata zur Behandlung von Vergiftungen nicht in seiner Ärztezeitschrift veröffentlichen wollte. Begeistert sagte ich zu.

Prof. Koeppe, der Herausgeber der Zeitschrift "Medizinische Klinik" bat mich um 12 Beilagen zur Ärztezeitschrift. Das Erscheinen brachte einen Sturm der Begeisterung. Die kurzen, übersichtlichen Tabellen mit neuestem Inhalt kamen prima an.

Erstmals war die Intensivmedizin in die� Klinische Toxikologie

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eingebaut. Intubation, Beatmung,� Kreislaufhilfen, Vergiftungsdiagnostik und Vergiftungstherapie zusammen, das war eine Revolution. Unzählige wollten die Tabellen� auch. Die Auflage der Zeitschrift wurde verfünffacht. Als die vereinbarten 12 Hefte fertig waren, bat Prof. Koeppe flehentlich um eine Fortsetzung. Nun folgten ausführlich die Drogen und vieles anderes. Nach 54 Tabellen war ich ohne Lust. Der Nachfrageboom blieb ungebrochen. Daraufhin wurde beschlossen, die Tabellen quer in Buchform herauszugeben. Davon sind bis heute über 200.000 Exemplare verkauft.

Viele Verlage hängten sich an. Der Springer Verlag bat um ein ähnliches Taschenbuch, alphabetisch geordnet, der Urban Verlag um ärztliche Notfälle, Übersetzungen folgten. Der Autor der Giftliste, Dr. Lutz Roth, bat um einen Notfallteil zu seiner "Giftliste", die Clarmann 2 Jahre vorher versprochen hatte.

Binnen 14 Tage hatte Roth das Manuskript, gerade noch rechtzeitig zum Drucken. Dies war der Auftakt zu einer langjährigen besten Zusammenarbeit.

Erfolgreich waren auch die italienische und die serbokroatische Auflage.

 

(Auszug aus meiner neuen Biografie)